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Als ich 1981 an der Fachhochschule in Frankfurt/M. mein Studium der Sozialarbeit begann, saß der „Feind“ gleich im Gebäude gegenüber: die Studenten der Wirtschaftswissenschaften.

Wir gingen uns aus dem Weg und straften uns mit gegenseitiger Verachtung – die einen mit Stricknadeln und Friedenstauben bewaffnet, die anderen mit Diplomatenköfferchen und Taschenrechner.

Niemals hätte ich mir vorstellen können, dass ich zwanzig Jahre später selbst unter die „Kapitalisten“ gehen und eine Firma gründen würde!

Kommunale Praxis in der Modellstadt Offenbach

Als gebürtige Frankfurterin freiwillig die „Grenze“ zum benachbarten Offenbach zu überschreiten bescherte mir zu Beginn meiner Berufstätigkeit so manch mitleidvollen Blick.

Was zunächst wie ein Arbeitgeber zweiter Wahl aussah, entpuppte sich in den Folgejahren aber als deutsche Vorzeigekommune in Sachen Verwaltungsreform!

In der Stadtverwaltung Offenbach arbeitete ich zunächst zwei Jahre im Sozialdienst des kommunalen Klinikums und sammelte erste Erfahrungen als Dozentin im Berufskundeunterricht für leitendes Krankenpflegepersonal.

Es folgte ein Jahr im Sozialamt, und zwar in der Betreuung von Asylbewerbern. Hier initiierte ich ein Bildungsprojekt zum Thema „Gesundheitsförderung“ für Migrantinnen.

Damals wie heute war es eine Zeit der befristeten Arbeitsverträge. Als ich die Chance auf eine Festanstellung erhielt, gab ich meine Mitarbeit in der Offenbacher Verwaltung auf, und wechselte zu einem kleinen, sozialpsychiatrischen Verein. Ein beruflicher Volltreffer.

18 Jahre im gleichen Betrieb – wie hält eine veränderungsfreudige Mitarbeiterin das aus?

„Mit 45 Jahren in die volle Selbständigkeit – ist das verrückt?“      

So werden Sie mich bei der Arbeit erleben:


Mein persönliches Profil als .

 

 

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